Sofia Goggia (ITA) hat den Super-G in Val d’Isère mit einer Zeit von 1:20.24 gewonnen, vor Alice Robinson (NZL, +0.15) und Lindsey Vonn (USA, +0.36). Die Überraschung des Tages kam von Camille Cerutti (FRA), die mit 5. Platz (+0.80) dank blitzschneller erster Sektionen (110 km/h) und einer fast perfekten Abfahrt glänzte. „Sie hat endlich das Selbstvertrauen gefunden, das ihr gefehlt hat. Heute ist sie wie eine Championin gefahren“, schwärmte ihr Trainer. Romane Miradoli (8.) und Laura Gauché (außerhalb der Top 15) hatten gemischte Ergebnisse, während Cornelia Hütter (6.), gestrige Siegerin in der Abfahrt, ihre Konstanz bestätigte.
Goggia dominiert, Robinson holt auf
Sofia Goggia dominierte das Rennen mit einer explosiven Kurvenausfahrt (beste Zeit im Sektor 2) und durchdachten Linien. „Sie ist wie eine Löwin vom Start weg gegangen“, betonte Stefan Abplanalp, der Streckenchef. Alice Robinson, mit Startnummer 7, konnte sich nach einem zögerlichen Start (Problem beim ersten Buckel) erholen und die beste Zeit im Sektor 2 (-0,35 auf Goggia) fahren. „Eine echte Kämpferin“, lobte ein Beobachter.
- Sofia Goggia (ITA) – 1:20.24
- Alice Robinson (NZL) – +0.15
- Lindsey Vonn (USA) – +0.36
Quelle: ski25
DACH-Länder im Fokus
Cornelia Hütter (6., +0.84), gestrige Siegerin der Abfahrt, bestätigte ihre Konstanz im Super-G. Obwohl sie knapp am Podest vorbeischrammte, bleibt ihre Leistung in einem hochkarätigen Feld solide. „Sie ist klug gefahren und hat Fehler vermieden. Das ist eine gute Basis für Bormio“, kommentierte ihr Trainer. Emma Aicher (GER) (außerhalb der Top 15) enttäuschte, während Lindsey Vonn (3.) mit 41 Jahren erneut bewies, dass Erfahrung zählt (Startnummer 13).
- Cornelia Hütter (AUT) – 6. (+0.84)
- Emma Aicher (GER) – Außerhalb Top 15
- Christina Ager (AUT) – 2. (Überraschung!)
Ziel: Konstanz für die Olympischen Spiele in Milano-Cortina.
Cerutti: Französische Überraschung
Camille Cerutti (5., +0.80) lieferte die Tagesleistung ab mit blitzschnellen ersten Sektionen (4. und 2. Zwischenzeiten). „Sie hat von Anfang an alles gegeben. Das ist ihr bestes Super-G-Ergebnis!“, jubelte ihr Team. Im Gegensatz dazu bezahlte Romane Miradoli (8., +0.94) einen Fehler im Sektor 2 (Torberührung), während Laura Gauché (außerhalb der Top 15) an Power mangelte (109 km/h).
„Val d’Isère ist eine Strecke, die keine Fehler verzeiht. Heute habe ich alles gegeben, aber Sofia war einfach ein bisschen schneller.“
— Lindsey Vonn nach dem Rennen
- Alice Robinson (NZL) – 180 Punkte (100 + 80)
- Sofia Goggia (ITA) – 160 Punkte (60 + 100)
- Lindsey Vonn (USA) – 110 Punkte (50 + 60)
- Romane Miradoli (FRA) – 109 Punkte
- Laura Gauché (FRA) – 60 Punkte
- Camille Cerutti (FRA) – 59 Punkte (Neueintritt!)
Robinson führt die Wertung dank ihrer Konstanz an.
Nächste Station: Bormio
Die Skifahrerinnen wechseln nun zu den Abfahrten in Bormio (28.-29.12.), wo Vonn und Hütter (gestrige Siegerin) zu den Favoritinnen zählen. „Wir werden auf Camilles Leistung heute aufbauen. Romane und Laura müssen ihre Fehler korrigieren“, verspricht das französische Team.
- Goggia: 1. mit einer fehlerfreien Abfahrt.
- Robinson: 2. trotz zögerlichem Start.
- Cerutti: 5., französische Überraschung.
- Hütter: 6., solide nach Abfahrtssieg.
- Aicher: Außerhalb Top 15, muss nachlegen.
- Christina Ager (AUT) – 2. (Überraschung!)
- Cornelia Hütter (AUT) – 6. (+0.84)
- Emma Aicher (GER) – 11.
Nächste Herausforderung: Bormio.