Matteo Franzoso: Italienischer Alpinsport trauert um jungen Athleten

Der italienische Skirennläufer Matteo Franzoso ist am Montag, den 16. September 2025, im Alter von 25 Jahren an den Folgen eines Trainingsunfalls in Chile verstorben. Der Athlet erlag in einer Klinik in Santiago de Chile einem Hirnödem, das durch einen Sturz auf der Piste von La Parva, etwa 50 Kilometer von der chilenischen Hauptstadt entfernt, verursacht wurde.

Der Unfall ereignete sich am Samstag, den 14. September, während einer Trainingseinheit zur Vorbereitung auf die Saison 2024-2025. Matteo Franzoso hätte am Tag nach seinem Tod seinen 26. Geburtstag gefeiert.

FIS-Erklärung zur Athletensicherheit

Der Internationale Skiverband (FIS) veröffentlichte eine offizielle Stellungnahme und einen offenen Brief zur Sicherheit von Athleten nach dem Tod von Matteo Franzoso. Die FIS brachte ihre tiefe Trauer über diese Tragödie zum Ausdruck und bekräftigte ihr Engagement für die Sicherheit der Athleten bei Training und Wettkämpfen.
Sep 19, 2025 · Inside FIS

Flavio Roda, Präsident des italienischen Wintersportverbandes (FISI), erklärte: „Dies ist eine Tragödie für seine Familie und für unseren Sport. Es ist unbedingt notwendig, alles zu tun, damit sich solche Dramen nicht wiederholen."

Zweite Tragödie Innerhalb Eines Jahres

Dieser Verlust ereignet sich weniger als ein Jahr nach dem Tod von Matilde Lorenzi, einem weiteren Mitglied der italienischen alpinen Skinationalmannschaft, was eine besonders schmerzhafte Erschütterung innerhalb der italienischen Skifamilie auslöst.

Sportlicher Werdegang

Matteo Franzoso hatte sich in den Junioren-Kategorien ausgezeichnet und belegte insbesondere den vierten Platz in der Abfahrt bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2020 in Narvik, Norwegen. Dieses Ergebnis zeugte von seinem Potenzial in den Geschwindigkeitsdisziplinen.

Als Mitglied der italienischen Nationalmannschaft bereitete sich Matteo Franzoso aktiv auf die kommende Saison vor und hegte die Ambition, an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina teilzunehmen.

Die alpine Skigemeinschaft spricht der Familie von Matteo Franzoso, seinen Angehörigen sowie dem italienischen Wintersportverband ihr aufrichtiges Beileid aus.